
Die richtige Temperatur erzielen: Die Wahrheit über Doppelrohr-Infrarotelemente
Wenn Sie schon einmal versucht haben, eine herkömmliche Hebelampe für Forschungszwecke im Bereich Glas zu verwenden, kennen Sie sicherlich die Frustrationen. Solche Lampen strahlen die Wärme gleichmäßig überall hin aus. Doch wenn es darum geht, Phasenübergänge zu untersuchen oder Streßpunkte in einer neuen Glasformel zu erkennen, ist eine gleichmäßige Wärmeverteilung eigentlich ein Problem. Man benötigt vielmehr eine schrittweise Erhöhung der Temperatur – an bestimmten Stellen soll es extrem heiß werden, während an anderen Stellen die Temperatur niedriger bleibt.
Deshalb verkaufen wir nicht einfach nur Lampen – wir entwickeln Doppelrohr-Infrarotelemente, die genau das leisten, was man von ihnen erwartet.
Es geht um Watt pro Zentimeter
Die meisten Unternehmen nennen Ihnen nur die Gesamtleistung einer Lampe. Für uns ist das jedoch eine sinnlose Zahl. Was wirklich wichtig ist, ist die Wattzahl pro Zentimeter. Wir passen die Anordnung der Filamente sowie den Durchmesser der Spulen an, damit wir „heiße Zonen“ und „kalte Zonen“ in einem einzigen Element schaffen können. Das ist ein großer Vorteil für Ihren Arbeitsprozess: Anstatt fünf verschiedene Steuerungen nutzen zu müssen, reicht ein solches Element aus.
Möchten Sie eine besonders hohe Temperatur genau in der Mitte des Glases erzeugen, um herauszufinden, wie eine neue Glasformel auf thermische Belastungen reagiert? Das können wir gerne für Sie tun.
Die technischen Details
Wir verwenden eine Doppelrohr-Konstruktion, weil dadurch eine größere Strahlfläche entsteht als bei Lampen mit einzelnen Filamenten. Dadurch wird die Wärme besser über eine größere Fläche des Glases verteilt. Zudem verwenden wir hochreinen Quarz, damit das Kurzwellen-Infrarot tatsächlich durchdringen kann, anstatt dort stecken zu bleiben.
Was die Anschlüsse angeht, so stellen wir sicher, dass alles perfekt zu Ihrer Ausstattung passt – egal ob es sich um Standard-Anschlüsse oder maßgeschneiderte Leitungen handelt.
Ein wichtiger Hinweis: Wenn Sie eine extrem hohe Leistungsdichte in einem kleinen Raum wünschen, wird es sehr heiß – wirklich sehr heiß. Stellen Sie sicher, dass Ihre Verkabelung und das Gehäuse dieser Belastung standhalten können – sonst könnte es bereits während eines langen Tests zu Schäden kommen.
Hören Sie auf, gegen Ihre Ausrüstung anzukämpfen
Für alle, die Glasmaterialien entwickeln, ist das Ziel, nicht mehr gegen die Heizvorrichtung anzukämpfen, sondern endlich die gewünschten Daten zu erhalten. Wir können die spektrale Ausstrahlung so einstellen, dass sie mit dem Absorptionskoeffizienten Ihres jeweiligen Glases übereinstimmt. Das ist der Schlüssel zum Erfolg – dadurch gelangt die Wärme tatsächlich in das Material hinein, anstatt nur die Oberfläche zu verbrennen. Dadurch entfallen Vermutungen und Fehler – weniger zerstörte Proben und viel weniger Stress.